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Hundekekse: 14 gute Zutaten & was nicht drinnen sein sollte.

update: 27/03/20

  • Hundekeks gibt es im Handel in großer Zahl.
  • Aber nicht alle sind auch gut verträglich
  • Beim Kauf immer auf Inhaltsstoffe achten.
  • Achtung: in einigen finden sich Glutamat, Hefeextrakt, Borsten, gemahlene Krallen, Federn, etc. -das ist  nicht gut für den Hund!
  • Gute Alternativen sind Produkte regionaler Kleinbäckereien oder selber backen.

Hundekekse sollen ein Genuss für den Hund sein.  Selbstgebackenes bietet die Sicherheit, dass nur hochwertige Inhaltsstoffe verwendet werden. So kann Rücksicht auf die Vorlieben und Überempfindlichkeiten (Allergien) des Vierbeiners genommen werden. 

Das Backen macht Spaß, man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Zahlreiche Ausstechformen in Knochen-, Pfoten- und Hundeform sind im Handel erhältlich. 

1. Was hinein soll: 14 gute Zutaten

  1. Fleisch (Am besten bio)
  2. Fisch (z.B. Bio-Lachs aus Aquakultur oder Fisch aus heimischen Gewässern. z.B Saibling oder Forelle)
  3. Banane
  4. Apfel
  5. Alle Beerenfüchte besonders eignen sich Heidelbeeren
  6. Karotten
  7. Zucchini
  8. Käse (Gauda, Edammer - der Käse sollte nicht zu salzig sein!)
  9. Haferflocken, 
  10. Dinkelflocken
  11. Bio-Eier
  12. Bio-Joghurt
  13. für die Bindung der Kekse eignen sich Butter, Margarine oder Öl
  14. Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln)

2. Was NICHT hinein darf: 

  1. Zucker 
  2. Zuckeraustauschstoffe wie Birkenzucker auch Xylit genannt (Birkenzucker ist giftig für Hunde),
  3. Weintrauben (Giftig für Hunde)
  4. Schokolade (Ist giftig für Hunde) 
  5. Kakao (Ist giftig für Hunde)
  6. Kaffee (ist giftig für Hunde)
  7. scharfe Gewürze
  8. große Fettmengen
  9. Alkohol

(Wenn Sie mehr über die gesunde Ernährung Ihres Hundes wissen möchten und woran Sie artgerechtes Hundefutter erkennen können: hier weiterlesen.)

3. Grundrezept für Hundekeks von der 1. Wiener Hundebäckerei 

  • 300g Mehl ( 2/3 Weizen- oder Dinkelmehl, 1/3 Roggenmehl)
  • 2 Eier
  • 100 ml Gemüsebrühe ( hefefrei)
  • 1 Esslöffel Öl
  • Mit ca. 200g Fleisch, Leber, Käse, Obst oder Gemüse kann der Geschmack verfeinert werden.

Für die Herstellung veganer Hundekekse kann das Ei durch Sojamilch und Maizena ersetzt werden. Meist muss der Ölanteil geringfügig erhöht werden.

Alle Zutaten zu einem glatten Teig vermengen, im Ofen bei ca. 100° goldgelb backen.

4. BITTE BEACHTEN:

  • Kekse mit Fisch oder Obst haben eine längere Backzeit als solche mit Fleisch oder Käse, da der Feuchtigkeitsgehalt der Zutaten höher ist.
  • Immer kontrollieren, ob die Kekse schon gut durchgebacken sind. 
  • Selbstgebackene Hundekekse sind nicht so lange haltbar als industriell gefertigte, da sie nur durch Backen im Ofen haltbar gemacht werden.
  • Kekse, die Fleisch- oder Fischzutaten enthalten, sollten außerdem im Kühlschrank gelagert werden. TIPP: Sie können auch portionsweise eingefroren werden.

Fehlt die Zeit zum Selberbacken, gibt es regionale Hundekeksbäckereien, die auf natürliche Zutaten achten und die Kekse in liebevoller Handarbeit herstellen. So steht einem x-sunden Genuss nichts mehr im Wege.

 

Wollen Sie mehr gute Ernährung & Leckerlis für Ihren Vierbeiner wissen?  HIER