Notruf in Österreich

Polizei 133 Feuerwehr 122
Vergiftungszentrale:
01  4064343   00- 24 Uhr
Veterinärmedizinische
Universität Wien:
01  25077-0
Tierschutz Hotline: 01  4000 8060
Mo- Fr 8-16, Sa 8-15
Wiener Tierschutzverein:
01  699 24 80
Tierrettung Linz:  0664  276 38 48
Wildtierhilfe Wien:
0676  382 15 28
Mo - So von 8 - 13h

Tierschutz-Ombudsstellen

Wien: 01  318 00 76  75071
Niederösterreich: 02742  9005 15578
Burgenland: 057600  2189
Oberösterreich: 0732   7720 14281
Steiermark: 0316  877 3966
Kärnten: 050536  37000
Salzburg: 0662  8042 3461
Tirol: 0512  5083249
Vorarlberg: 05574  511 42070 bzw. 42110

Notruf in Deutschland

Tier-Notruf: 0700  00019292

Deutsche Tierrettung: 0180  502 66 58

Deutsches Tierschutzbüro:
030 – 27 00 4960 Mo - Fr von 9 - 17 h

Tierinfo Giftnotruf:  06131  19240

Tasso: 06190  937300

Was tun im Notfall - Erste Hilfe

Wichtigste Regel: Schützen Sie sich selbst vor Verletzungen, sichern Sie Unfallstellen ab, dann leisten Sie Erste Hilfe.

RUHE BEWAHREN!

1. Kontaktaufnahme

Nähert man sich einem verletzten Tier, kann dieses unberechenbar sein. Schutz vor Verletzungen kann oft schon eine Decke bieten, die über das Tier gelegt wird.

Ist das Tier bewusstlos, kann es mit der Decke transportiert werden.

2. Prüfung der Vitalfunktionen

Sind Atembewegungen zu erkennen (der Brustkorb hebt und senkt sich)

Finger auf das Zahnfleisch drücken: färbt sich die Stelle schnell wieder rosa, ist der Kreislauf in Ordnung

Herzschlag: wird auf der linken Brustseite hinter dem Ellbogen gefühlt

Puls: wird an der Innenseite des Oberschenkel gefühlt

Sind Atmung und Herzschlag nicht vorhanden, Wiederbelebungsmaßnahmen setzen

3. Wiederbelebung

Ziel ist, die wichtigsten Organe wieder mit Sauerstoff zu versorgen.

1. Zunge nach vorne ziehen, eventuell Schleim und Erbrochenes aus dem Mund entfernen, um die Atemwege zu befreien.

2. Beatmung: Schnauze mit der Hand schließen, den Hals strecken. Alle 3 Sekunden das Tier durch die Nase beatmen. Auf die Hebung des Brustkorbs achten. Bei kleinen Tieren mit geringem Luftdruck beatmen, um Lungenschäden zu vermeiden.

3. Herzstillstand: die linke Hand flach in Höhe des Ellbogens auf die linke Brustseite legen. 5 – 10 mal in schneller Folge Pressen. Bei kleinen Tieren Massage mit 2 Fingern.

Erneut beatmen, dann wieder Herzschlag kontrollieren.

4. Tierarzt

Sobald ein Transport möglich ist, den verletzten Hund oder die verletzte Katze zum Tierarzt bringen.

 

 

Verletzung

  1. Spülung mit Wasser oder Spüllösung
  2. Wenn möglich, Haare um die Wunde wegschneiden
  3. Desinfektionsspray
  4. Bei stark blutenden Wunden Verband anlegen
  5. Mit dem Tier zum Tierarzt

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Vergiftung

  1. Wasser geben (keine Milch!)
  2. Giftnotzentrale anrufen
  3. Pflanzenteile oder Verpackungen der Gifte mitnehmen
  4. Sofort zum Tierarzt 

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Schock

  1. in stabile Seitenlage bringen
  2. Zunge aus dem Mund ziehen
  3. hinteren Körperbereich höher lagern
  4. Atemwege frei halten
  5. ist das Tier bei Bewußtsein trinken lassen
  6. warm halten oder bei Hitzschlag kühlen
  7. zum Tierarzt transportieren

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Atemstillstand Herzstillstand

Atemstillstand und Herzstillstand sind lebensbedrohliche Notfälle, bei denen rasche Hilfe gemäß der ABC-Regel nötig ist, Atmewege freimachen, Beatmen, Herzmassage.

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Transport zum Tierarzt

Bei jeder Ersten Hilfemaßnahme bei Unfällen gilt als wichtigste Regel: Schützen sie sich selbst vor Verletzungen, sichern sie Unfallstellen ab, leisten sie Erste Hilfe.

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Einen Verband anlegen

Wie man einen Verband richtig anlegt, um die Wunde zu schützen und verhindert, dass das Tier den Verband herunterbeißt.

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Was in die Notfall-Apotheke gehört

  • Verbandschere, Pinzette, Zeckenzange, Fieberthermometer
  • Selbsthaftende elastische Binden, Verbandmull, sterile Tupfer
  • Handschuhe
  • Sterile Spüllösung und Desinfektionslösung oder Desinfektionsspray
  • Desinfizierende Salbe, Wundsalbe
  • Augentropfen, Ohrentropfen
  • Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen
  • Floh- und Zeckenmittel
  • Entwurmungsmittel

 

Sämtliche Medikamente sollten Sie erst nach Beratung durch den Haustierarzt in die Hausapotheke aufnehmen.

Zusätzliche Medikamente für chronische Erkrankungen (beispielsweise Herzmittel) sollten ebenso mit der  HaustierärztIn abgestimmt werden.