Äpfel

Äpfel artikel
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An apple a day, keeps the veterinarian away

Auch Hunde benötigen ausgewogene Ernährung und einen abwechslungsreichen Speiseplan. Dazu gehört auch eine tägliche Portion Obst.

Apfelbäume sind Rosengewächse. Ihre Früchte gehören zu dem Kernobst, innerhalb des Fruchtfleisches befindet sich ein Kerngehäuse mit Samen. Heute sind über 2000 verschiedene Apfelsorten weltweit bekannt.

Wirkstoffe in Äpfeln

Äpfel sind besonders reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Phosphor, Kalzium, Kalium, Eisen und Magnesium. In der Schale sind bioaktive sekundäre Pflanzenstoffe und ungesättigte Fettsäuren enthalten. Das Kerngehäuse ist reich an Jod.

Äpfel bestehen zu 85% aus Wasser, der Zucker liegt in Form von Fruchtzucker vor und kann vom Körper schnell zur Bereitstellung von Energie eingesetzt werden. Je länger Äpfel an der Sonne reifen, umso höher ist ihr Wirkstoffgehalt.

Wie können Äpfel gefüttert werden

Äpfel sollten immer reif sein und keine braunen, fauligen Stellen aufweisen. Um die Äpfel besser verdaulich zu machen, müssen sie gerieben, püriert oder gedünstet als Apfelmus gefüttert werden. Bei Bioäpfeln sollte auch die vitaminreiche Schale verwertet werden. Geschnitten und getrocknet können Äpfel als Belohnungsleckerchen beim Training eingesetzt werden.

Leidet ihr Hund im Sommer unter hohen Temperaturen, schaffen gefrorene Apfelstücke Abhilfe. Diese eignen sich auch hervorragend für Junghunde im Zahnwechsel.

Sind Kerngehäuse und Apfelkerne giftig

Das Kerngehäuse ist durch den Jodgehalt sehr gesund, Jod fördert die ordnungsgemäße Funktion der Schilddrüse. In den Apfelkernen ist Blausäure enthalten. Der Gehalt ist allerdings so gering, dass der Hund einige Kilogramm Apfelkerne fressen müsste, um Vergiftungserscheinungen zu zeigen.

Wirkung von Äpfeln auf die Gesundheit

Kaut ihr Hund an einem Apfelstück, reinigt er gleichzeitig seine Zähne. Ballaststoffe und Fruchtsäuren verringern die Bildung von Zahnbelägen und das Auftreten von Mundgeruch. Apfelessig sorgt, unter das Futter ihres Hundes gemischt, für ein schönes, glänzendes Fell und beugt der Entstehung von Hautschuppen vor. Mischt man den Apfelessig mit etwas Honig, lindert die Flüssigkeit Entzündungen der Mundschleimhaut und des Rachenraumes.

Riecht ihr Hund, weil er sich in Kot oder anderem gewälzt hat, kann der üble Geruch durch ein Bad mit Apfelessig rasch neutralisiert werden. Apfelessig ist ein reines Naturprodukt, leckt der Hund nach dem Bad sein Fell ab, hat dies keine negativen Auswirkungen.

Die im Apfel enthaltenen Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe sorgen für eine geregelte Verdauung. Bei Durchfall werden geriebene Äpfel unter die Schonkost gemischt, da beim Reiben der Äpfel Stoffe entstehen, die in der Lage sind, Giftstoffe im Darm zu binden. Die in Schale und Fruchtfleisch enthaltenen Pektine bilden Schleim und schützen die Schleimhaut von Magen und Darm.

Vitamine unterstützen das Immunsystem und beugen Krankheiten vor.

Kann der Genuss von Äpfeln auch schädlich sein

Reife Äpfel ohne faulige Stellen sind immer gesund für ihren Hund. Sie können unbedenklich jeden Tag eine Portion Bioäpfel füttern.