Bananen

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Frisch oder getrocknet unwiderstehlich

Der süße Geschmack und Geruch reifer Bananen übt auf Hunde eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Die meisten Hunde lieben Bananen und fressen sie gerne in frischer und getrockneter Form.

 

Bananen sind auf Stauden wachsende Beeren. Die Pflanze trägt nur einmal Früchte und stirbt anschließend ab. 

In Bananen sind durch den hohen Gehalt an Stärke viele Kalorien enthalten. Während des Reifungsprozesses wird die Stärke in Zucker umgewandelt.

Magnesium und Kalium fördern die Funktion der Muskeln, unterstützen den Herzmuskel und wirken sich positiv auf die Nerventätigkeit aus. Die Mineralstoffe Phosphor und Kalzium stärken Knochen, Zähne und Bänder. Eisen und Zink sind an der Bildung von Blutzellen beteiligt.

Vitamine C, A, K und B6 sind nur in kleinen Mengen im Fruchtfleisch enthalten.

Durch den hohen Gehalt an Pflanzenfasern und Ballaststoffen können Bananen regulierend auf die Darmbewegungen wirken. Sie werden sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung gerne der Schonkost zugesetzt.

Das im Fruchtfleisch enthaltene Serotonin stabilisiert die Gehirnaktivität und sorgt über Beeinflussung der Botenstoffe für ein ausgeglichenes Temperament ihres Hundes. Hündinnen, die während der Scheinträchtigkeit unter depressiven Verstimmungen leiden, sollten in dieser Zeit häufiger Bananen als Leckerchen bekommen.

Die Bananenschale enthält viele wertvolle Nährstoffe. Leider ist sie zu hart und für Hunde nur schwer verdaulich. Selbst in kleine Stücke geschnitten, kann sie sich durch die Darmbewegungen im Darm zusammenballen und einen Darmverschluss verursachen. Bananen müssen daher immer vor der Fütterung geschält werden.

Wie gut sind Bananen verdaulich

Bananen sollten nur in reifem Zustand gefüttert werden, damit die Stärke bereits vollständig in Zucker umgewandelt ist. Der Zucker wird direkt in die Blutbahn ihres Hundes aufgenommen und in Energie umgewandelt. Am besten verträglich sind Bananen, die auf der Schale braune Flecken haben und einen intensiven, süßen Duft ausströmen.

Haben Bananen Einfluss auf die Gesundheit

Bananen beruhigen die Magenschleimhaut bei Magenreizungen, Geschwüre heilen schneller ab. Leidet ihr Hund unter chronischen Verstopfungen, werden diese durch die enthaltenen Faserstoffe gelöst, der Futterbrei kann besser durch den Darm bewegt werden. Sind die Darmbewegungen bei Durchfall verstärkt, senken Bananen die Darmmotilität, Flüssigkeit kann stärker resorbiert werden, der Kot erhält eine festere Konsistenz.

Kalium und Natrium verstärken die Durchblutung des Herzmuskels, das Risiko für Herzrhythmusstörungen wird gesenkt. Sekundäre Pflanzenstoffe verstärken die Abwehrkraft gegen Entzündungen, das Risiko für Tumorbildungen sinkt.

Wie können Bananen gefüttert werden

Es sollten nur überreife Früchte, die vorher geschält wurden, verwendet werden. Das Fruchtfleisch kann püriert unter das Futter gemischt, oder, in kleine Stücke geschnitten, als Leckerchen verfüttert werden. Bananen sind oft in selbstgebackenen Hundekeksen enthalten, da sie diesen einen süßen Geschmack und eine bessere Bindung verleihen.

Während eines Spaziergangs lieben Hunde auch Bananenchips, die durch die trockene Form leicht auf Ausflügen mitgenommen werden können. Achten sie darauf, dass die Chips nicht mit Zucker überzogen sind. Am besten fertigt man eigene Chips im Dörrautomat oder Backrohr an.

Wieviel Bananen darf ein Hund fressen

Kleine Hunde bis 10 kg sollten nur einige Bananenscheiben pro Woche erhalten. Größere Hunde können bis zu 2 ganze Früchte pro Woche fressen.

Haben Bananen auch gesundheitliche Nachteile

Bananen sind durch den hohen Stärkegehalt sehr kalorienreich. Frisst ihr Hund bei wenig Auslauf zu viele Bananen, kann er Gewicht zunehmen. Werden Bananen in großen Mengen gefüttert, können Herzprobleme durch die zu hohe Kaliumaufnahme auftreten.

Bananen sollten nie ein Ersatz für Hundefutter sein, sondern nur als Snack für zwischendurch verwendet werden.