Futterzellulose hilft beim Abnehmen

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In der heutigen Überflussgesellschaft kämpfen auch Hunde mit Übergewicht und Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes. Sie verbrauchen weniger Energie, als sie durch Bewegung und Stoffwechselvorgänge abbauen können.

Wird ein Teil des Futters durch Futterzellulose ersetzt, werden durch den höheren Ballaststoffanteil weniger Kalorien aufgenommen. Trotzdem tritt kein Hungergefühl ein. Die Darmperistaltik wird gefördert, Verstopfungen treten seltener auf. Durch die Bindung von überschüssigem Wasser werden auch Durchfälle verringert.

Futterzellulose ergänzt auch bei BARF Fütterung den Speiseplan mit Ballaststoffen. Der Kot wird im Dickdarm besser geformt. Futterzellulose ist auch für Allergiker gut geeignet, um die Verdauungstätigkeit zu optimieren. Die Fütterung von Diätfutter wird nicht beeinflusst. Allergische Reaktionen können nicht auftreten.

Zellulose ist das am häufigsten in der Natur vorkommende Biomolekül.

Die langkettige Zuckerverbindung ist an dem Aufbau der pflanzlichen Zellwände beteiligt. Die geraden Ketten aus Makromolekülen verbinden sich zu Fibrillen und Fasern. Durch die Ausbildung kristalliner Strukturen im Bereich der Seitenketten sind die Fasern besonders reißfest.

Wo Zellulose enthalten ist:

Zellulose ist ein Bestandteil aller Pflanzen. Bäume bestehen aus bis zu 50 % Zellulose. Getreidehalme, Stroh und Baumwolle enthalten bis zu 100 % Zellulose.

Wie Zellulose verwertet wird:

Fleisch- und Pflanzenfresser sind nicht in der Lage, die Zellulosemoleküle ohne Hilfe abzubauen. Eine Ausnahme bilden einige Termitenarten und Weinbergschnecken. Um den hohen Energiegehalt für den Organismus zugänglich zu machen, werden Bakterien benötigt, die den Magen- Darmtrakt besiedeln. Bei Wiederkäuern findet die Verdauung der Zellulose in den Vormägen, bei Pferden und Wasservögeln im Dickdarm statt. Zellulose ist einer der wichtigsten Ballaststoffe in der Nahrung, die die Verdauung und Darmbewegungen regulieren. Damit Pflanzen während des Wachstums die eigenen Zellwände umbauen können, bilden sie Cellulase, ein Enzym, das in der Lage ist, die langkettigen Zuckerstrukturen aufzubrechen.

Anwendung und Dosierung:

Pro Futterportion benötigt ihr Tier 1 g Futterzellulose pro kg Körpergewicht. Das Pulver kann auf Dauer unter das Futter gemischt werden. Wird ihr Tier mit Trockenfutter gefüttert, sollten sie die Futterzellulose zuerst mit Wasser oder etwas Suppe anrühren. Frisches Wasser muss neben dem Futter immer zusätzlich angeboten werden. Futterzellulose ist geruchs- und geschmacksneutral. Akzeptanzprobleme treten daher nicht auf.

Wirkung:

Unverdauliche pflanzliche Zellulosefasern versorgen  mit Ballaststoffen und damit für eine geregelte Darmtätigkeit. Das Auftreten von Durchfall und Verstopfung wird verringert. Diäten zur Reduzierung von Übergewicht werden unterstützt. Das Hungergefühl wird vermindert. Futterzellulose wird auch von Allergikern problemlos vertragen.