Von Blähungen und Flatulenzen bei Hunden und was man dagegen tun kann.
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"Erste Hilfe" bei Pupsalarm: dicke Luft statt dicke Freunde

Blähungen/Flatulenzen/blubbernde Darmgeräusche/Darmerkrankung - News am 25. Oktober 2020

  • Bei Blähungen, Flatulenzen, bemerken Sie sofort einen unangenehmen, stinkenden Geruch.
  • Manchmal sind auch laute, blubbernde Darmgeräusche hörbar.
  • Meistens kein Grund zur Besorgnis.
  • Blähungen sind keine Erkrankung, sondern ein Begleitsymptom
  • Bei ständigen Blähungen sollte der Hund von einem Tierarzt untersucht werden

1. Wie Blähungen entstehen:

Auf der Schleimhaut des Magen- Darmtraktes befinden sich zahlreiche Bakterien, die viele verschiedene Aufgaben haben. Das Mikrobiom ist nicht nur an der Verdauung des Futters beteiligt, es beeinflusst auch das Immunsystem und die Produktion von Botenstoffen im Gehirn. Normalerweise entstehen bei der Arbeit der Bakterien kleine Mengen an Gas, die unbemerkt ausgeschieden werden. Entsteht im Bereich der Darmflora ein Ungleichgewicht, werden große Mengen an Gasen gebildet. Diese entweichen über den Mund oder den After.

2. Symptome

  1. Übelriechende Darmgase entweichen.
  2. Das Gas in Magen und Darm verursacht blubbernde, deutlich wahrnehmbare Darmgeräusche. 
  3. Darmkrämpfe und Bauchschmerzen
  4. Aufstoßen von Luft

3. Ursachen

4. Was im Körper des Hundes bei starker Gasbildung passiert:

  1. Durch das Gas dehnen sich die Magen- und die Darmwand aus.
  2. Die Schleimhaut des Verdauungstraktes wird geschädigt.
  3. Die Gase diffundieren durch die Darmwand und breiten sich entlang des Peritoneums bis zu den Faszien im Rückenbereich aus.
  4. Die Faszien verhärten durch die Reizung. Die Schmerzen strahlen bis in die Halswirbelsäule aus. Der Hund verkrampft sich.
  5. Bewegungsstörungen treten auf.
  6. Die Magnetfelder des Körpers sind nicht mehr richtig ausgerichtet.
  7. Durch die geschädigte Schleimhaut des Darmes treten Toxine und freie Radikale aus und werden mit dem Blut in die Organe transportiert. Die roten und weißen Blutkörperchen werden geschädigt.

5. Die Gase können folgende Erkrankungen verursachen:

  • Rückenmarksinfarkt
  • Spondylitis: Entzündung der Wirbel
  • Verkalkung der Bandscheiben
  • Zerstörung des Rückenmarks
  • Störung des Immunsystems

6. Diagnose

  • Klinische Untersuchung
  • Röntgen
  • Blutuntersuchung
  • Kotuntersuchung

7. Therapie

  1. Reduzierung der Gasbildung durch Medikamente
  2. Chirurgische Behebung eines Darmverschlusses
  3. Bewegung, um die Peristaltik anzuregen (Hier weiterlesen: Joggen mit Hund & Wandern mit Hund) 
  4. Leicht verdauliches Futter, das nur einen geringen Anteil an Ballaststoffen enthält
  5. Wiederherstellung des Mikrobioms

8. Wie Sie Blähungen bei Ihrem Hund vorbeugen können:

9. Muss ein Hund mit Blähungen zum Tierarzt?

Leidet Ihr Hund nur kurz unter Blähungen, hat er wahrscheinlich etwas Unverdauliches gefressen. Treten sonst keine Krankheitserscheinungen auf, verschwinden die Blähungen innerhalb weniger Stunden.

Leidet Ihr Hund längere Zeit unter den Blähungen, muss die Ursache durch eine Untersuchung bei einem Tierarzt abgeklärt werden. Nur so werden schwere Folgeschäden vermieden.

Hier weiterlesen: