5 Tipps zum entspannten Wandern mit Hund [09|22]

Planung, Ausrüstung, Verhalten, regionale Vorschriften - Update [19|09|22]
(c) Photo: cocoparisienne auf Pixabay
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Planung, Ausrüstung, Verhalten, regionale Vorschriften - Update [19|09|22]

Fünf Tipps zum entspannten Wandern:

1. Planung zählt: 5 Fragen zur Beantwortung

  1. Ist der Wanderweg für Ihren Hund geeignet?
  2. Wie fit ist ihr Hund? Möglicherweise ist er mit der Strecke überfordert.
  3. Sind genügend Schattenplätze, Trink- und Bademöglichkeiten vorhanden?
  4. Kann es zu Begegnungen mit Weidetieren oder Wild kommen?
  5. Gibt es Einkehrmöglichkeiten?  Sind Hunde bei einer geplanten Übernachtung auf einer Hütte auch  willkommen?

2. Passende Ausrüstung: Vorsorge & Erste Hilfe

  • Pfotenschutz: bei Hitze & Schnee sowie Verletzungen der Pfotenballen während einerr Wanderung
  • Notfallapotheke: Pfotencreme, Verbandmaterial, Desinfektionsmittel, Zeckenzange
  • Brustgeschirr mit langer Laufleine
  • Passender Maulkorb
  • Wasserflasche (aufklappbar oder Wassernapf) 
  • Portioniertes Futter, faltbarer Futternapf
  • Hundedecke, Handtuch, Leckerlies, etc.
  • Passender Hundemantel (Regen-, Kälte-, Sonnenschutz) bei älteren Hunden oder Hunden mit kurzem, schütterem Fell 
  • Medikamente bei Allergikern

3. Begegnung mit Tieren: Wald & Wiese

Informieren Sie sich über Jagd- und Schonzeiten. Achten Sie auf „Respekt Tiere Schilder“

Alle Hunde haben einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Wittern sie Wild, sind oft auch gut erzogene Hunde nicht mehr zu stoppen. Hunde immer an der langen Leine führen. (Es gibt diese von 3m bis 10m bzw. nach Maß)

TIPP: Gehen Sie ruhig und zügig mit dem Hund an der Leine an fremden Tieren vorbei. Behalten Sie diese im Blickfeld, so dass Sie rasch reagieren können. Führen Sie Ihren Hund in der Mitte der Wandergruppe.

4. Drohverhalten auf der Weide: Rinder & Kälber

Rinder bleiben zuerst stehen und fixieren die Bedrohung, der Kopf wird gehoben und gesenkt. Bevor die Tiere loslaufen, machen sie einige langsame Schritte auf ihr Ziel zu.

Ziehen sie sich mit dem Hund vorsichtig zurück. Nähert sich das fremde Tier weiter, nehmen sie den Hund von der Leine, er ist schnell genug, um Rindern auszuweichen.

ACHTUNG: Vermeiden Sie Kontakt zu Mutterkühen auf der Alm, da diese ihre Kälber verteidigen. Machen Sie lieber einen Umweg. Jungtiere sind oft neugierig und übermütig, halten Sie Abstand.

5. Informiern Sie sich vorab über rechtliche Bestimmungen:

Die Voprschriften zum Führen eines Hundes sind in Ländern und Bundesländern verschienden. Mehr dazu finden Sie hier.