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Wandern mit Hund

Bei der Erholung an der frischen Luft darf der Vierbeiner einfach nicht fehlen. Tipps zum entspannten Wandern:

 

Planung ist wichtig

Ist der Wanderweg für Hunde geeignet: passen sie die Wanderroute an den Hund an. Nicht jedes Tier möchte gleich lang marschieren und ist möglicherweise mit der Länge der Strecke überfordert.

Sind genügend Schattenplätze, Trink- und Bademöglichkeiten vorhanden?

Kann es auf der Wanderroute zu Begegnungen mit Weidetieren oder Wild kommen?

Gibt es Einkehrmöglichkeiten?  Sind Hunde bei einer geplanten Übernachtung auf einer Hütte auch  willkommen?

Ausrüstung checken

Pfotenschutz: bei Verletzungen der Pfotenballen während der Wanderung
Notfallapotheke: Pfotencreme, Verbandmaterial, Desinfektionsmittel, Zeckenzange
Brustgeschirr mit langer Laufleine
Wasserflasche (aufklappbar oder Wassernapf
Portioniertes Futter, faltbarer Futternapf
Hundedecke, Handtuch, Leckerlies, etc.

Begegnung mit anderen Tieren

Informieren sie sich vorher über Jagd- und Schonzeiten. Achten Sie auf „Respekt Tiere Schilder“
Alle Hunde besitzen einen ausgeprägten Jagdinstinkt. Wittern sie Wild, sind oft auch gut erzogene Hunde nicht mehr zu stoppen. Hunde daher an einer langen Leine führen. (Es gibt diese von 3m, bis 10m bzw. nach Maß)

Gehen sie ruhig und zügig mit dem Hund an der Leine an fremden Tieren vorbei, behalten Sie diese im Blickfeld, so dass sie rasch reagieren können.

Führen sie den Hund in der Mitte der Wandergruppe. ACHTUNG: Vermeiden sie Kontakt zu Mutterkühen auf der Alm, da diese ihre Kälber verteidigen. Machen Sie lieber einen Umweg. Jungtiere sind oft neugierig und übermütig, halten Sie Abstand.

Wie erkennen Sie Drohverhalten von Rindern?

Rinder bleiben zuerst stehen und fixieren die Bedrohung, der Kopf wird gehoben und gesenkt. Bevor die Tiere loslaufen, machen sie einige langsame Schritte auf ihr Ziel zu.

Was tun, wenn ein Tier auf Sie zukommt?

Ziehen sie sich mit dem Hund vorsichtig zurück. Nähert sich das fremde Tier weiter, nehmen sie den Hund von der Leine, er ist schnell genug, um Rindern auszuweichen.


Informiern Sie sich auch über die rechtlichen Bestimmungen zum Führen eines Hundes. Sie sind in den jeweiliegen Bundesländern verschienden. Mehr dazu finden sie hier.