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Erdbeeren

Ein richtiges Superfood

Erdbeeren sind ein Superfood, sie fördern die Gesundheit des Hundes. Sie sind ein gesundes Snack zwischendurch, aber bitte nicht in großen Mengen.

Obst enthält alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die ein Lebewesen benötigt, um gesund zu bleiben. Freilebende Wölfe ihren Speiseplan mit Fallobst und wildwachsenden Beeren. Über den Mageninhalt von Beutetieren werden vorverdaute Pflanzenfasern gefressen, die im Darm direkt verwertet werden können.

Erdbeeren

Bereits in der Steinzeit wurden wildwachsende Erdbeeren gesammelt, im Mittelalter begann man, die Pflanzen zu kultivieren, um bessere Fruchternten zu erzielen.

Die heutige Gartenerdbeere, ein Rosengewächs, entstand aus einer Kreuzung der mittelamerikanischen mit der europäischen Erdbeere. Es existieren bis zu 600 verschiedene Sorten. Erdbeeren sind eigentlich keine Früchte, sondern Samen der Erdbeerpflanze.

Inhaltsstoffe

Erdbeeren enthalten sogar mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Sie stärken das Immunsystem, die Abwehr gegen Krankheitserreger wird verbessert.

Folsäure und Eisen sind an der Blutbildung beteiligt und stellen dem Hund zusätzliche Energie zur Verfügung. Die Konzentration und die Gedächtnisleistung werden verbessert, Übungen in der Hundeschule fallen dem Hund leichter.

Kalzium sorgt für gesunde Zähne und Knochen, Kalium und Magnesium unterstützen die Herzfunktion.

In Erdbeeren ist Salicylsäure enthalten, die Schmerzen bei Arthrosen verringert. Polyphenolsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, verringern durch ihre antioxidative Wirkung das Risiko für Entzündungen und Tumoren.

Ballaststoffe fördern die Verdauung und reinigen den Darm. Erdbeeren können bei Durchfall, Blähungen und Verstopfungen der Schonkost beigemischt werden.

Erdbeeren enthalten 60% Wasser, sie sind kalorienarm, der Fruchtzucker schädigt nicht den Zahnschmelz.

Allergische Reaktionen

Allergien auf Erdbeeren treten bei Hunden selten auf. Reagiert ein Hund allergisch auf Nüsse, sollte er auch keine Erdbeeren erhalten, da eine Kreuzallergie besteht.

Symptome: Die Mundschleimhaut ist entzündet, die Zunge rot und geschwollen. Der Hund produziert mehr Speichel.

Füttern sie beim ersten Mal nur eine kleine Portion Erdbeeren und beobachten sie ihren Hund anschließend. Lassen sie ihr Tier bei Auftreten allergischer Symptome von einem Tierarzt behandeln.

Ihr Vierbeiner sollte nur frisch geerntete, fleckenlose Früchte erhalten, die nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden. Wildwachsende Erdbeeren müssen gut gewaschen werden, da sonst die Gefahr einer Infektion mit dem Fuchsbandwurm besteht.

In der kalten Jahreszeit können Erdbeeren in Pulverform unter das Futter gemischt werden, bei schonender Trocknung bleiben die Nährstoffe erhalten.

Füttern sie ihrem Hund nicht zu große Mengen an Erdbeeren. Durch die Anregung der Verdauungssäfte könnten sonst Magen- Darmprobleme entstehen. Beginnen sie mit drei Erdbeeren pro Tag und steigern sie die Menge langsam.