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Fit durch den Herbst

Wie man die Umstellung in die kühle Jahreszeit erleichtert

 

Die Temperaturen sinken und die Blätter der Bäume färben sich bunt. Langsam werden die Tage kürzer, Regen und Nebel nehmen zu. Mit den folgenden Tipps können Sie mit Ihrem Hund eine sorgenfreie Herbstzeit erleben und noch einmal die Sonnenstrahlen des Altweibersommers genießen.

Fellwechsel

In den Herbst fällt auch die Zeit des Fellwechsels. Das wechseln der Haare beansprucht den Körper Ihres Hundes. Deshalb ist in dieser Jahreszeit eine hochwertige und ausbalancierte Nahrung besonders wichtig. Ihr Hund muss ja schließlich mit allen für den Haarwechsel nötigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt werden. Eine verstärkte Zufuhr von Zink und Biotin unterstützt den Fellwechsel. Um den erhöhten Energiebedarf abzudecken, sollte die Futterration leicht erhöht werden. Durch tägliches Bürsten und kämmen werden lose Haare entfernt. Die Haut kann besser atmen.

Parasiten sind auch im Herbst vorhanden

Auch im Herbst kann Ihr Hund von Zecken und Flöhen befallen werden. Suchen Sie nach dem Spazierengehen den Körper des Hundes regelmäßig nach Zecken ab. Ein frühes Entfernen der Parasiten verhindert Infektionskrankheiten. Tragen Sie ein Spot-on auf, um Ihren Hund vor Flöhen und Zecken zu schützen. Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischenzehenräume. So können Sie einen Befall mit Herbstgrasmilben rechtzeitig entdecken.

Nasses, kaltes Wetter kann Gelenksbeschwerden verursachen

Ist Ihr Hund bereits älter und leidet an Arthrosen, können sich die Schmerzen im Bereich der Gelenke im Herbst verschlimmern. Das Aufstehen wird mühsam, die Bewegungen sind anfangs steif. Manche Hunde verkürzen Ihre Spaziergänge. Achten Sie darauf, dass der Liegeplatz Ihres Hundes frei von Zugluft ist. Verabreichen Sie Teufelskralle in Pulverform mit dem Futter. Unterstützen Sie den Gelenksstoffwechsel Ihres Hundes mit Chondroitin Präparaten. In Abstimmung mit dem Tierarzt können Sie alten Hunden auch Schmerzmittel verabreichen. Lassen sie einige Laser- oder Magnetfeldbehandlungen bei Ihrem Tierarzt durchführen. Durch die Tiefenwärmetherapie verbessert sich die Durchblutung der Muskulatur und Gelenke.

Sichtbarkeit bei schlechtem Wetter

Die Tage werden kürzer und die Dunkelheit bricht schneller herein. Ihr Hund ist jetzt für andere Passanten und Autofahrer nur mehr schlecht sichtbar. Ziehen Sie Ihrem Hund eine reflektierende Sicherheitsweste an oder verwenden Sie Blinklichter, Halsringe von Leuchtie und reflektierende Halsbänder und Leinen. So sorgen Sie für mehr Sicherheit auf einem späten Spaziergang.

Es wird kalt

Hunde mit dünnem Fell oder alte Tiere frieren leicht. Zittert Ihr Hund bereits bei kurzen Spaziergängen, könnte er einen wärmenden Mantel benötigen. Sie finden Windschutzjacken, Regenmäntel und warme Wintermäntel im gut sortierten Tierhandel. Achten Sie auf Die Bewegungsfreiheit und Funktionalität.

Bieten Sie Ihrem Hund beim Nachhausekommen immer ein gemütliches Plätzchen zum Aufwärmen an.

Sitz und Platz bei kaltem Wetter

Lassen Sie ihren Hund bei kaltem, nassem Wetter nicht lange auf dem Boden liegen. Er könnte sich erkälten oder eine Blasenentzündung bekommen.

Weniger Baden im Herbst

Durch ein Bad wird der Haartalg aus dem Fell gelöst. Der natürliche Schutz gegen Kälte geht verloren. Um das Haarfett wieder auf dem ganzen Körper aufzubauen, benötigt der Hund drei Tage. In dieser Zeit sollte er nach dem Bad durch einen warmen Mantel geschützt werden.

Vorsicht vor Fallobst und Kastanien

Im Herbst finden Hunde während eines Spaziergangs viele leckere Dinge. Aber nicht alle sind gesund. Fallobst kann gären und Alkohol enthalten. Kastanien enthalten Giftstoffe und verursachen Verletzungen der Darmschleimhaut. Walnüsse können bei Feuchtigkeit von Schimmelpilzen, die von außen nicht sichtbar sind, befallen sein. Achten Sie daher vermehrt darauf, dass Ihr Hund nicht unbeaufsichtigt unerwünschte Substanzen frisst.

Pfotenpflege

Die Ballen der Pfoten sollten das ganze Jahr hindurch gepflegt werden, damit keine Risse und rauen Stellen entstehen. Im Herbst ist es an der Zeit, die Pflege zu intensivieren. Reinigen Sie die Pfoten Ihres Hundes nach jedem Spaziergang. Tragen Sie ein- bis zweimal täglich einen natürlichen Pfotenbalsam auf. Damit sind die Pfoten auch für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet.

Schlechtes Wetter muss nicht Langeweile bedeuten

Beschäftigen Sie Ihren Hund auch bei schlechtem Wetter. Veranstalten Sie Intelligenzspiele im Haus und bringen Sie Ihrem Hund neue Tricks bei.

Herbstzeit ist Wildzeit

Im Herbst beginnt die Jagdsaison. Das Wild ist vermehrt unterwegs, um durch verstärkte Nahrungsaufnahme Fettreserven für den Winter aufzubauen. Ihr Hund wird auf Spaziergängen in der freien Natur immer wieder neue Gerüche und Spuren entdecken. Achten Sie darauf, Ihren Hund in Wildgebieten mit einer Leine zu sichern. Vermeiden Sie Jagdgebiete während einer Treibjagd.