Von fiesen Parasiten über passendes Herbstgewand bis zur richtigen Ernährung.
(c) Foto: Elfin Fox auf Pixabay

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11 Tipps: fit durch den Herbst mit Ihrer Fellnase

Fellwechsel/Parasiten/Gelenke/Fallobst/Kastanien/Pfotenpflege - Update: 26. September 2020

  • Fellwechsel unterstützen: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Schutz vor herbstaktiven Parasiten
  • Gelenksbeschwerden und Arthrosen vorbeugen
  • Die richtige Bekleidung für kalte Herbsttage wählen.
  • Gefahr durch Fallobst und Kastanien berücksichtigen
  • Mit der Pfotenpflege beginnen
  • Jagdsaison und Spurensuche

Die Temperaturen sinken und die Blätter der Bäume färben sich bunt. Langsam werden die Tage kürzer, Regen und Nebel nehmen zu. Mit den folgenden Tipps können Sie mit Ihrem Hund eine sorgenfreie Herbstzeit erleben und noch einmal die Sonnenstrahlen des Altweibersommers genießen.

1. Tipp: Unterstützung beim Fellwechsel

Hundehaare durchlaufen ihren Lebeszyklus in fünf Phasen. In der kalten Jahreszeit von November bis März sind Hunde auch besonders anfällig für Haarausfall wie saisionale Flankenalopezie.

In den Herbst fällt auch die Zeit des Fellwechsels. Das wechseln der Haare beansprucht den Körper Ihres Hundes. Deshalb ist in dieser Jahreszeit eine hochwertige und ausbalancierte Nahrung besonders wichtig. Ihr Hund muss ja schließlich mit allen für den Haarwechsel nötigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt werden. Eine verstärkte Zufuhr von Zink und Biotin unterstützt den Fellwechsel. Um den erhöhten Energiebedarf abzudecken, sollte die Futterration leicht erhöht werden. Durch tägliches Bürsten und kämmen werden lose Haare entfernt. Die Haut kann besser atmen.

Hier finden Sie eine Tabelle zu gesunden und ungesunden Lebensmitteln für Ihren Hund: Von der Ananas bis zu Weintrauben

2. Tipp: auf Schutz vor Parasiten achten

Auch im Herbst kann Ihr Hund von Zecken und Flöhen befallen werden. Suchen Sie nach dem Spazierengehen den Körper des Hundes regelmäßig nach Zecken ab.

  1. Ein frühes Entfernen der Parasiten verhindert Infektionskrankheiten. (Hier auf petdoctors zu Symptomen und Krankheiten die durch einen Zeckenstich übertragen werden können)
  2. Tragen Sie ein Spot-on auf, um Ihren Hund vor Flöhen und Zecken zu schützen. (Hier auf petdoctors wie Sie Flöhe wieder los werden können)
  3. Kontrollieren Sie regelmäßig die Zwischenzehenräume. So können Sie einen Befall mit Herbstgrasmilben rechtzeitig entdecken.

Achtung:

3. Tipp: Gelenksbeschwerden rechtzeitig vorbeugen

Ist Ihr Hund bereits älter und leidet an Arthrosen, können sich die Schmerzen im Bereich der Gelenke im Herbst verschlimmern. Das Aufstehen wird mühsam, die Bewegungen sind anfangs steif. Manche Hunde verkürzen Ihre Spaziergänge. Achten Sie darauf, dass der Liegeplatz Ihres Hundes frei von Zugluft ist. Verabreichen Sie Teufelskralle in Pulverform mit dem Futter. Unterstützen Sie den Gelenksstoffwechsel Ihres Hundes mit Chondroitin Präparaten. In Abstimmung mit dem Tierarzt können Sie alten Hunden auch Schmerzmittel verabreichen. Lassen sie einige Laser- oder Magnetfeldbehandlungen bei Ihrem Tierarzt durchführen. Durch die Tiefenwärmetherapie verbessert sich die Durchblutung der Muskulatur und Gelenke.

4. Tipp: für Sichtbarkeit bei schlechtem Wetter sorgen

Die Tage werden kürzer und die Dunkelheit bricht schneller herein. Ihr Hund ist jetzt für andere Passanten und Autofahrer nur mehr schlecht sichtbar. Ziehen Sie Ihrem Hund eine reflektierende Sicherheitsweste an oder verwenden Sie Blinklichter, Halsringe von Leuchtie und reflektierende Halsbänder und Leinen. So sorgen Sie für mehr Sicherheit auf einem späten Spaziergang.

5. Tipp: richtige Bekleidung für jedes Wetter zählt

Hunde mit dünnem Fell oder alte Tiere frieren leicht. Zittert Ihr Hund bereits bei kurzen Spaziergängen, könnte er einen wärmenden Mantel benötigen. Achten Sie darauf, dass der Mantel auch gut passt. Wenn nicht, kann er das natürliche Bewegungsbedürfnis Ihres Hundes einschränken. Manche Fellnasen entscheiden sich dann lieber zu Hause zu bleiben, bevor sie sich einen Mantel anziehen lassen. 

Sie finden Windschutzjacken, Regenmäntel und warme Wintermäntel im gut sortierten Tierhandel. Achten Sie immer auf die Bewegungsfreiheit und Funktionalität.

Bieten Sie Ihrem Hund beim Nachhausekommen immer ein gemütliches Plätzchen zum Aufwärmen an.

6. Tipp: auf Schutz vor Blasenentzündung achten

Lassen Sie Ihren Hund bei kaltem, nassem Wetter nicht lange auf dem Boden liegen oder sitzen. Er könnte sich erkälten oder eine Blasenentzündung bekommen.

7. Tipp: Weniger Baden im Herbst

Durch ein Bad wird der Haartalg aus dem Fell gelöst. Der natürliche Schutz gegen Kälte geht verloren. Um das Haarfett wieder auf dem ganzen Körper aufzubauen, benötigt der Hund drei Tage. In dieser Zeit sollte er nach dem Bad durch einen warmen Mantel geschützt werden.

8. Tipp: Vorsicht vor Fallobst und Kastanien

9. Tipp: Pfotenpflege jetzt beginnen

Die Ballen der Pfoten sollten das ganze Jahr hindurch gepflegt werden, damit keine Risse und rauen Stellen entstehen. Im Herbst ist es an der Zeit, die Pflege zu intensivieren. Reinigen Sie die Pfoten Ihres Hundes nach jedem Spaziergang. Tragen Sie ein- bis zweimal täglich einen natürlichen Pfotenbalsam auf. Damit sind die Pfoten auch für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet. Tipp: Pechbalsam pflegt die Pfotenballen und hilft auch bei Liegeschwielen.

10. Tipp: trotz schlechtem Wetter keine Langeweile

Beschäftigen Sie Ihren Hund auch bei schlechtem Wetter. Veranstalten Sie Intelligenzspiele im Haus und bringen Sie Ihrem Hund neue Tricks bei.

11. Tipp: sicher im Wald bewegen

Im Herbst beginnt die Jagdsaison. Das Wild ist vermehrt unterwegs, um durch verstärkte Nahrungsaufnahme Fettreserven für den Winter aufzubauen. Ihr Hund wird auf Spaziergängen in der freien Natur immer wieder neue Gerüche und Spuren entdecken. Achten Sie darauf, Ihren Hund in Wildgebieten mit einer Leine zu sichern. Vermeiden Sie Jagdgebiete während einer Treibjagd.

 

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