5 Ursachen und 6 Tipps wenn das Katzenklo stinkt

Wenn das Katzenklo stinkt, macht sich die Katze auf die Suche nach einem anderen stillen Örtchen.
(c) Photo: noly auf Pixabay

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Katzenklo, Katzenstreu, Verhalten, Ernährung, Durchfall, Blähungen - Update 02/04/20

  • Die Wohnung sollte keinesfalls nach Harn und Kot der Katze riechen
  • Wenn Katzentoiletten stinken hat das einen Grund.
  • Wenn das der Fall ist, sofort nach der Ursache forschen. 
  • Es besteht Gefahr, dass die Katze beginnt das Klo zu meiden.

Eine saubere, geruchsfreie, Katzentoilette ist wichtig für ein glückliches Katzenleben. Nur dann wird ihre Katze die Toilette gerne aufsuchen und nicht heimliche Ecken in der Wohnung für ihre kleinen und großen Bedürfnisse nutzen. Umso wichtiger ist es den Ursachen auf den Grund zu gehen, warum das Katzenklo stinkt.

Fünf Ursachen, warum das Katzenklo stinkt:

1. Clo-Stau:

Wenn in Mehrkatzenhaushalten zu wenige Toiletten zur Verfügung stehen bzw. die vorhandenen Katzenclos nicht laufend ausgehoben werden. sammelt sich zu vioel Kot und Harn in den Toiletten. Das stinkt und darüber hinaus schätzen es unsere reinlichen Stubentiger garnicht, wenn ihre Toilette übermässig mit mit Kot und Harn gefüllt ist. Da kann dann auch schon etwas daneben gehen.

2. Katzenstreu:

Nicht jedes Katzenstreu bindet den Geruch gleichermaßen. Daher kann es sein, dass das Katzenstreu, die Geruchsentwicklung nur unzureichend oder nicht verhindert. Beispielsweise binden Katzenstreu-Sorten auf Tonbasis den Geruch nur schlecht. Oft ist es besser, Streu aus Pflanzenfasern zu verwenden, das zu 100 % biologisch abbaubar ist und Gerüche vollständig neutralisiert. 

3. Toilette:

Wenn der Harn mit der Zeit den Kunsstoffboden der Katzentoilette angreift, entsteht unangenehmer Geruch. Das ist eine Abnützungserscheinung, die nur mit "Einlagen" zu verhindern ist. 

4. Ernährung:

Die Katze erhält kein artgerechtes Futter. Die Folge sind Durchfall und Blähungen: In minderwertigem Katzenfutter sind schwer verdauliche Bestandteile, wie große Mengen an Getreide enthalten. Die Fütterung von hochwertigen Katzenfutter verhindert Darmprobleme. Nassfutter ist leichter verdaulich als Trockenfutter und kann von der Katze besser verwertet werden. Der Kot riecht weniger streng. 

5. Desinfektion & Desodorierung:

Die Verwendung Desinfektionsmitteln und chemischen Duftstoffen kann dazu führen, dass die Katzen das Klo meiden. Wird nach der Reinigung des Katzenklos der Geruch mit chemischen Duftstoffen, Katzen- Deos, Geruchsneutralisierer Spray, oder ähnlichem überdeckt, ist das für die empfindliche Katzennase keine angenehme Sache. Die Katzentoilette wird gemieden. Harn und Kot werden an anderer Stelle in der Wohnung abgesetzt. Den Geruch von Möbeln, Teppichen und Tapeten zu entfernen ist dann sehr schwierig.

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Sechs Tipps bei Geruchsbelästigung:

1. Einlage verwenden: 

Auslegen der Katzentoilette mit einem Müllbeutel. Damit kann verhindert werden, dass der Harn das Plastik der Katzentoilette angreift. Oder unter die Katzenstreu eine Folie, einen  saugfähigern Zellstoff legen. So kann der Kunststoff nicht mit dem Harn in Kontakt kommen.

2. Katzenstreu wechseln:

Klumpendes Katzenstreu aus Pflanzenfasern bindet die Feuchtigkeit schnell gebuden und neutralisiert den Geruch. Eine Voraussetzung ist aber auch die regelmäßige Reinigung der  Katzentoilette (mindestens zweimal täglich)

3. Toilette mit Ventilator oder Aktivkohlefilter:

Geruchsentfernende Katzentoiletten mit Ventilator haben nur einen geringen Stromverbrauch. Der Geruch wird vollständig zurückgehalten.

Geschlossene Katzentoiletten: Der Geruch dringt zwar unterstützt durch Aktivkohlefilter nicht mehr nach außen, aber die Katze wird sich ev. weigern, ein stinkendes Katzenklo bei dem nächsten Besuch zu betreten.

4. Ausreichende Größe:

Darüber hinaus beachten Sie beim Kauf der Katzentoilette auch immer die Größer ihres Stubentigers. Ihre Katze bracuht Platz sich gut umdrehen können. Sie sollte dabei nicht ständig irgendwo anstoßen. Schließlich sucht sie sich auf kleinem Raum, wie in der freien Natur, einen geeigneten Platz und scharrt oft kräftig nach dem Geschäft. Daher lieber XXL als ein Größe zu klein.

5. Geruchsneurale Reinigungsmittel:

Nach der Reinigung können natürliche, ungiftige Geruchsentferner verwendet werden, die den Geruchssinn der Katze nicht beeinträchtigen.
Statt chemischer Reinigungsmittel kann Essig eingesetzt werden. Essig neutralisiert den Harnstoffgeruch. Vor dem neuerlichen Befüllen mit Streu muss die Katzentoilette gründlich mit Wasser gespült werden.

6. Austausch bei Abnützung:

Wenn der Boden von Harnstoff oder Eingraben der Exkremente aufgeraut ist, hilft es nur die Toilette zu ersetzen. Mindestens einmal im Jahr ist der Kauf eines neuen Plastikklos notwendig. Katzentoiletten aus Keramik oder Emaille sind teurer, aber länger haltbar.

7. Backpulver - leider nein:

Backpulver als altes Hausmittel funktioniert nicht. Backpulver über die Katzentoilette zu streuen, um so die Feuchtigkeit schneller zu binden, bringt nicht wirklich etwas. Sie werden höchstens erreichen, dass ihre Katze die Katzentoilette meidet.

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