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Die richtige Katzenstreu

Katzen können sehr wählerisch sein, was das Katzenstreu in ihrer Toilette betrifft.

Wird das Material als unangenehm für die Pfoten empfunden, oder behagt der Geruch der Einstreu nicht, kann es passieren, dass die Katze ihre Toilette nicht mehr aufsucht und lieber andere Winkel der Wohnung für Harn- und Kotabsatz benutzt.


Wichtig ist, das Katzenstreu in ausreichender Höhe in die Katzentoilette zu füllen, damit die Katze nach dem Harn- oder Kotabsatz scharren kann. Saugende Einlagen mit einer geringen Menge an Streu werden meist nicht gerne angenommen.


Katzenstreu, das mit den Pfoten aus der Katzentoilette getragen wird, kann durch Toilettenvorleger und spezielle dafür entwickelte Produkte im Handel  abgestreift werden.

 

Die Auswahl ist groß bei Katzenstreu 

1. Nicht-klumpende Katzenstreu

Besteht aus einem Quarzsand- Kalkgemisch. Der Kot muss täglich entfernt werden. Ist das Streu mit Urin vermischt, muss der gesamte Inhalt der Katzentoilette ausgetauscht werden.

2. Klumpende Katzenstreu

Wird aus Bentonit, einer Mischung verschiedener Tonmaterialien, hergestellt. Die Klumpen können mit einer speziellen Schaufel entfernt und im Hausmüll entsorgt werden.

ACHTUNG klumpende Katzenstreu sollte nicht bei Katzenwelpen benutzt werden. Diese schlecken Streu in größerer Menge von den Pfoten, im Darmtrakt quillt das Streu und bildet Klumpen. Ein Darmverschluss entsteht.

3. Katzenstreu aus Pflanzenfasern

Wird aus dem Holz von Tannen, Zedern und Fichten hergestellt. Diese Streu ist sehr umweltfreundlich. Die Rohstoffe für die Herstellung wachsen nach, das Streu kann kompostiert oder in der Biotonne entsorgt werden. Die Pflanzenfasern binden durch die große Oberfläche ihrer Kapillaren sehr gut Gerüche. Chemische Duftstoffe müssen nicht zugesetzt werden.

4. Silikatstreu

Die Mischung aus Zeolithfasern ist sehr ergiebig und bindet durch Hohlräume in den Kugeln die Feuchtigkeit besonders gut. Diese Einstreu ist absolut staubfrei und leicht. Die flüssigen Bestandteile des Urins verdunsten innerhalb einiger Stunden, neue Flüssigkeit kann aufgenommen werden.

Da sich keine Klumpen bilden, muss Silikatstreu immer komplett getauscht werden.
ACHTUNG: Silikatstreu ist nicht für Katzenwelpen geeignet.

 

Wie man Einstreu am besten wechselt

Ihre Katze ist ein Gewohnheitstier und schätzt Veränderungen in der Wohnung garnicht. Am besten mischt man das neue Streu einige Tage unter die gewohnte Einstreu. Mit der Zeit kann der Anteil der neuen Einstreu erhöht werden.


Sollte die Katze die neue Einstreu vollständig ablehnen, können sie nur wieder zur alten Einstreu zurückkehren. Die beste Katzenstreu für ihre Katze muss nicht immer die teuerste sein.