Katzen brauchen Vitamin C, B, D, A, E und K . Aber bitte nicht zu viel davon!
(c) Photo: congerdesign auf Pixabay

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6 lebenswichtige Vitamine für ein gesundes und langes Katzenleben.

Ernährung, Vitamine, A, B, C, D, E, K - update 16/02/21

  • Vitamine sind in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln enthalten.
  • Sie beeinflussen und unterstützen wichtige Körperfunktionen.
  • Es gibt fettlösliche Vitamine (A, D, E) und wasserlösliche (C, B).
  • In Lebensmitteln enthaltene Vitamine werden vom Körper besser aufgenommen als chemisch hergestellte Ersatzsubstanzen.

1. Lebenswichtige Vitamine für Katzen:

  1. Vitamin C ist wichtig für Stoffwechsel und Immunsystem. Es kann von der Katze in der Leber selbst gebildet werden. Eine Zufütterung von Vitamin C ist bei gesunden Katzen daher nicht nötig.
  2. Die Vitamin B-Gruppe ist verantwortlich für den Stoffwechsel und die Funktion der Haut.
  3. Vitamin D beeinflusst den Aufbau von Knochen und Zähnen. Der Bedarf wird über Beutetiere oder Katzenfutter gedeckt
  4. Vitamin A-Vorstufen (Provitamine) können von Katzen nicht verwertet werden. Der Bedarf wird über die Leber von Beutetieren gedeckt. Vitamin A ist wichtig für die Augen und den Muskelaufbau.
  5. Vitamin E ist ein Antioxidans und dient dem Zellschutz.
  6. Vitamin K ist verantwortlich für die Blutgerinnung.

2. Zu viel Vitamine sind ungesund:

Wie überall, gilt auch bei Vitaminen "auf die Dosis kommt es an“. Wird eine zu große Menge an Vitaminen zusätzlich gefüttert, hat das negative Auswirkungen auf die Körperfunktionen der Katze:

  1. Vitamin C: das überflüssige Vitamin C wird in Form von Oxalat über den Harn ausgeschieden. Nieren- und Blasensteine können entstehen.
  2. Vitamin A: rohe Rinderleber ist eine Vitamin A Bombe. Da Vitamin A zu den fettlöslichen Vitaminen gehört, kann es nicht über den Harn ausgeschieden werden, sondern wird in Leber und Niere gespeichert. Eine Überversorgung führt zu inneren Blutungen und Missbildungen der Knochen
  3. Vitamin D: eine Überdosierung verursacht einen höheren Kalziumgehalt im Serum. Kalzium wird an den Gefäßwänden und im Gewebe eingelagert.
  4. Vitamin B: roher Fisch enthält ein Enzym, das Vitamin B abbaut. Wird eine Katze oft mit rohem Fisch gefüttert, können Mangelerscheinungen (Gewichtsabnahme, schuppiges Fell) auftreten.
  5. Vitamin E: führt bei längerer Überdosierung zu einer Degeneration der Leber.

3.Zusätzliche Vitamine nur in Ausnahmefällen:

In handelsüblichem Katzenfutter sind alle Vitamine in ausreichender Menge enthalten. Eine zusätzliche Fütterung von Vitaminen in Form von Pasten oder Pulvern kann sich schädlich auswirken. Wird die Katze gebarft, sind einige Zusatzstoffe nötig. Wie beim Menschen, beeinflussen natürliche, in Lebensmitteln enthaltene Vitamine den Körper positiver, als chemisch hergestellte Ersatzsubstanzen.

Der Vitaminbedarf Ihrer Katze, hängt 

  • vom Alter,
  • der Ernährung und
  • dem Gesundheitszustand ab.

Sprechen Sie mit Ihrer Tierärztin über das Thema. Füttern Sie keinesfalls zusätzliche Vitamine ohne Rücksprache!

4. Was Sie zur Vorsorge für Ihren Stubentiger tun können: