Maroni oder Maronen: dürfen Hunde Edelkastanien genießen? [10|20]

Maronen sind in kleinen Mengen für Hunde verträglich und können ein positive Wirkung haben.
(c) Foto: Annette Meyer auf Pixabay

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Ernährung, Edelkastanie, Esskastanie, Nuss, Wirkung - News [12|10|20]

1. Dürfen unsere Hunde Edelkastanien essen?

Maronen sind essbar, auch für unsere Hunde. Sie enthalten viele hochwertige Inhaltsstoffe:

  • Eiweiß
  • Wenig Fett
  • Mineralstoffe und Spurenelemente: Magnesium, Kalium, Eisen, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Mangan, Kupfer
  • Vitamine: A, B, E und C

100 Gramm haben nur 220 Kilokalorien. ABER ACHTUNG: Maroni dürfen nur in kleinen Mengen (1 bis 2 Stück, je nach Größe der Hundes) als gesunder Snack gefüttert werden.

Wirkung:

  • Tryptophan: die Aminosäure wirkt entspannend und baut Stress ab
  • Die Übersäuerung des Organismus wird durch den hohen Anteil an Basen reduziert
  • Stärkung der Nerven
  • Stärkung von Knochen und Zähnen
  • Schnelle Energielieferung
  • Hoher Ballaststoffanteil fördert die Verdauung

2. Warum Hunde nur kleine Mengen von Edelkastanien essen dürfen:

  1. Edelkastanien sind in kleinen Mengen (ein bis zwei Stück, abhängig von der Hundegröße) gut verträglich.
  2. Bei größeren Mengen können jedoch Probleme auftreten. 
  3. Sind die Maronen nicht vollständig reif, enthalten sie hohe Mengen an Solanin, eine Substanz, die vor allem in Nachtschattengewächsen enthalten ist. Solanin verursacht Übelkeit und Erbrechen.
  4. Isst ein Hund mehrere Maronen können durchaus Vergiftungserscheinungen auftreten. 

3. Maronen als Heilmittel

Leidet Ihr Hund immer wieder an Erbrechen durch eine zu hohe Produktion von Magensäure, können Sie zwei kleinere Maronen gut kochen, zerkleinern und unter das Futter mischen. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Maronen vollständig reif sind.

Sie können auch die Blätter der Edelkastanie (NICHT zu verwechseln mit den Blättern der Rosskastanie) verwenden. Der Tee daraus kann Ihrem Hund bei Verdauungsproblemen mit Durchfall und Blähungen Linderung verschaffen.

4. Wie Maronen für Hunden zubereitet werden sollten:

  • Die Maronen dürfen nie roh verfüttert werden.
  • Gekocht und zerkleinert eignen sie sich auch als Belohnungssnacks für Hunde, die eher empfindlich auf Futtermittel reagieren.
  • Gemischt mit Magertopfen oder magerem Hüttenkäse sind die Maronen auch als Diät geeignet.
  • Gemahlen zu Kastanienmehl können die Maronen für das Backen von kalorienarmen Hundekeksen verwendet werden.

5. Zusammenfassung

Nur Edelkastanien und Maronen sind in kleinen Mengen gut verträglich. Gekocht besitzen sie Heilwirkung. Im Gegensatz dazu sind Rosskastanien für Hunde schädlich. Sie können einen Darmverschluss oder Vergiftungen mit neurologischen Symptomen verursachen.