Maronen sind in kleinen Mengen für Hunde verträglich und können ein positive Wirkung haben.
(c) Foto: Annette Meyer auf Pixabay

Teilen, verschicken oder drucken Sie diesen Artikel

Maroni oder Maronen: dürfen unsere Hunde diese Edelkastanien auch genießen?

Edelkastanie/Esskastanie/Nuss/Wirkung - News am 12. Oktober 2020

  • Maroni werden auch Ess- oder Edelkastanien genannt.
  • Sie sind nicht mit den glänzenden, runden Rosskastanien zu verwechseln.
  • Maroni haben meist eine Herzform und laufen am unteren Ende spitz zu.
  • Im Gegensatz zu Rosskastanien, die auch Kastanien genannt werden, sind Maroni essbar.
  • Bei beiden Arten handelt es sich um Nüsse.
  • Die Bäume zählen zu den Buchengewächsen.
  • Die Schale beider Kastanien ist hellgrün mit spitzen Stacheln.

1. Dürfen unsere Hunde Edelkastanien essen?

Maronen sind essbar, auch für unsere Hunde. Sie enthalten viele hochwertige Inhaltsstoffe:

  • Eiweiß
  • Wenig Fett
  • Mineralstoffe und Spurenelemente: Magnesium, Kalium, Eisen, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Mangan, Kupfer
  • Vitamine: A, B, E und C

100 Gramm der Nüsse haben nur 220 Kilokalorien. ABER ACHTUNG: Maroni dürfen nur in kleinen Mengen (1 bis 2 Stück, je nach Größe der Hundes) als gesunder Snack, Hunden gefüttert werden.

Wirkung:

  • Tryptophan: die Aminosäure wirkt entspannend und baut Stress ab
  • Die Übersäuerung des Organismus wird durch den hohen Anteil an Basen reduziert
  • Stärkung der Nerven
  • Stärkung von Knochen und Zähnen
  • Schnelle Energielieferung
  • Hoher Ballaststoffanteil fördert die Verdauung

2. Warum Hunde nur kleine Mengen von Edelkastanien essen dürfen:

  1. Edelkastanien sind in kleinen Mengen (ein bis zwei Stück, abhängig von der Hundegröße) gut verträglich.
  2. Bei größeren Mengen können jedoch Probleme auftreten. 
  3. Sind die Maronen nicht vollständig reif, enthalten sie hohe Mengen an Solanin, eine Substanz, die vor allem in Nachtschattengewächsen enthalten ist. Solanin verursacht Übelkeit und Erbrechen.
  4. Isst ein Hund mehrere Maronen können durchaus Vergiftungserscheinungen auftreten. 

3. Maronen als Heilmittel

Leidet Ihr Hund immer wieder an Erbrechen durch eine zu hohe Produktion von Magensäure, können Sie zwei kleinere Maronen gut kochen, zerkleinern und unter das Futter mischen. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Maronen vollständig reif sind.

Se können auch die die Blätter der Edelkastanie (NICHT zu verwechseln mit den Blättern der Rosskastanie). Der Tee kann Ihrem Hund bei Verdauungsproblemen mit Durchfall und Blähungen Linderung verschaffen.

4. Wie Maronen für Hunden zubereitet werden sollten:

  • Die Maronen dürfen nie roh verfüttert werden.
  • Gekocht und zerkleinert eignen sie sich auch als Belohnungssnacks für Hunde, die eher empfindlich auf Futtermittel reagieren.
  • Gemischt mit Magertopfen oder magerem Hüttenkäse sind die Maronen auch als Diät geeignet.
  • Gemahlen zu Kastanienmehl können die Maronen für das Backen von kalorienarmen Hundekeksen verwendet werden.

5. Zusammenfassung

Rosskastanien sind für den Hund schädlich. Sie verursachen einen Darmverschluss oder Vergiftungen mit neurologischen Symptomen. Nur Edelkastanien und Maronen sind in kleinen Mengen gut verträglich. Gekocht besitzen sie Heilwirkung.