Wellness für Samtpfoten: 20 Tipps für die kalte Jahreszeit [09|21]

(c) Photo: Thomas B. auf Pixabay

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Wellness, Herbst, Winter, Gesundheit, Verhalten - News [09|09|21]

  • Die Wohlfühltemperatur einer Katze liegt über 30 °Celsius. 
  • Im nördlichen Europa müssen die Katzen mit den Minusgraden zurechtkommen.
  • Kein Wunder, dass unsere Stubentiger den warmen Ofen lieben.
  • Katzenkino auf der Fensterbank, unterhaltung für Stubentiger
  • Katzenkuscheln ist besonders jetzt sehr erwünscht
  • 20 Wohlfühl und  Wellness Tipps für ein  gesundes Katzenleben

Mit den kühleren Tagen beginnen auch die Katzen ihr Verhalten zu verändern. Die Spaziergänge werden kürzer und der Platz vor der Heizung ist wieder sehr begehrt. Kuschelige und warme Liegeplätze stehen wieder hoch im Kurs.

1. Warum sich das Verhalten Ihrer Katze im Herbst verändert:

Die Vorfahren der Katzen stammen aus Ländern, in denen es viel wärmer ist als bei uns. Die Katzen haben sich an die Wärme angepasst und diese Anpassung auch an ihre Nachkommenschaft vererbt. Die Wohlfühltemperatur einer Katze liegt über 30 °Celsius.

Im nördlichen Europa müssen die Katzen mit den Minusgraden zurechtkommen. Da kann ein warmer Ofen schon Geborgenheit und Schutz vermitteln.

Damit Ihre Katze im Frühjahr wieder ausgeruht und voller Energie ins Leben starten kann, können Sie Ihrem Stubentiger die kalte Jahreszeit mit einigen Tipps angenehmer gestalten.

2. Wohlfühl Tipps für  kalte Herbst- und Wintertage:

  1. Um sich in der Wohnung wohlzufühlen, benötigen Langhaarkatzen eine Temperatur von 14 bis 23° Celsius.
  2. Kurzhaarkatzen bevorzugen Temperaturen zwischen 18 und 25° Celsius. Natürlich darf trotzdem ein warmer Schlafplatz nicht fehlen. 
  3. Achten Sie darauf, dass in der Wohnung eine Luftfeuchtigkeit von ungefähr 60 Prozent vorhanden ist. Wird die Luft durch die Heizung zu trocken, leidet Ihre Katze häufiger unter Erkrankungen der Atemwege, da die Schleimhäute von Rachen und Nase schnell austrocknen.
  4. Ungiftige Pflanzen unterstützen die Reinigung und Anfeuchtung der Luft. [Mehrwissen: 73 Giftige & ungiftige Pflanzen]
  5. Trinkbrunnen können einen Luftbefeuchter ersetzen. Das fließende Wasser regt die Katze zum Trinken an. [Mehrwissen: 7 Tipps damit Ihre Katze mehr trinkt]
  6. Flauschige und gemütliche Schlafplätze sind das Highlight des Tages. Hier kann sich die Katze zurückziehen und ungestört dösen. Gleichzeitig hat der Stubentiger das Geschehen immer im Blick.
  7. Ausstattung der Fensterbank: Natürlich darf auch die Aussichtsmöglichkeit im Herbst nicht fehlen. Mit einer warmen Kuscheldecke verwandelt sich die Fensterbank schnell in eine gemütliche Aussichtsplattform. [Expertentip: Das Katzenkino: erste Reihe Fensterplatz fußfrei]
  8. Auf der Fensterbank aufgestellte ungiftige Pflanzen bieten Ihrer Katze zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten.

3. Gesundheits- & Wellnesstipps für kalte Tage:

Natürlich dürfen auch ausführliche Wellness-Behandlungen nicht fehlen, wenn sich Ihre Katze wohl fühlen soll. Mit sanften Bürstenstrichen wird die Haut massiert und die Durchblutung angeregt. Die losen Haare des Sommerfells werden entfernt. Das Winterfell kann ungestört nachwachsen.
Die angenehmen Kuschelmomente stärken die Bindung zwischen Ihnen und Ihrer Katze und bauen Vertrauen auf.

  1. Fellpflege: regelmäßiges Bürsten
  2. Kokosöl: einen halben Teelöffel in der Hand schmelzen lassen und Fell und Haut der Katze mit dem Öl massieren. Die Haut Ihrer Katze trocknet nicht aus, das Fell glänzt schön.
  3. Duftlampen mit Vorbehalt: Duftlampen sollten niemals direkt in der Nähe der Katze aufgestellt werden. 
  4. Wichtig: Katzen reagieren auf ätherische Öle sehr empfindlich. Verwenden Sie ausschließlich reine, natürliche ätherische Öle.
  5. Hochwertiges tiergerechtes Katzenfutter: der Fellwechsel ist für den Körper Ihrer Katze ein anstrengender Vorgang. Der Stubentiger benötigt in dieser Zeit eine höhere Menge an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. [Mehrwissen: 8 Tipps woran Sie hochwertiges Katzenfutter erkennen]

3. Auch im Herbst und Winter in Bewegung bleiben:  

Wohnungskatzen und Freigänger lieben es, in der warmen Wohnung zu spielen.

  1. Raschelkarton mit Laub: Sammeln Sie auf einem Spaziergang abgefallene bunte Blätter. Legen Sie die Blätter in einen leeren Karton. Ihre Katze wird sich über die Gerüche und Geräusche sicher freuen. Natürlich können Sie auch kleinere Rindenstücke oder Äste in den Karton legen. Dann gibt es für Ihre Katze noch mehr zu entdecken. Das herbstlich riechende Laub sorgt für einen angenehmen Geruch in Ihrer Wohnung.
  2. Intelligenzspiele: Schnüffelteppiche oder Aktiv-Boards beschäftigen Ihre Katze für eine Stunden. Das Spielzeug sorgt ebenso wie Futterbälle für eine gute geistige Auslastung in der kalten Jahreszeit.
  3. Natürliche Kausnacks: Ein leckerer getrockneter Kausnack vertreibt die Langeweile. Das Kauen entspannt.
  4. Spielangeln: sorgen für Bewegung und trainieren Muskeln und Gelenke im Herbst und Winter
  5. Beleuchtete Tunnel: Sorgen Sie mit kleinen LED-Lampen für Abwechslung. Beleuchten Sie doch einmal den Spieltunnel Ihrer Katze mit dem geheimnisvollen Licht. Der Tunnel wird für die Katze durch die Schatten noch viel interessanter. Verstecken Sie in dem Tunnel Leckerchen, die Ihre Katze beim Spielen zufällig findet.
  6. Wichtig: LED-Lampen entwickeln keine Hitze. Sie sollten aber darauf achten, dass sich von den Lampen keine kleinen Teile ablösen, die als Fremdkörper im Magen und Darm Ihrer Katze landen.
  7. Kerzen mit flackerndem Licht: Natürlich sollen Sie wegen der Verbrennungsgefahr keine echten Kerzen verwenden. Im Handel und im Internet finden Sie Batterie betriebene LED-Kerzen, die keine Wärme entwickeln. Die Kerzen bestehen aus echtem Wachs. Sind Blüten oder Blätter in das Wachs eingegossen, entstehen für die Katze interessante Gerüche. Die meisten Kerzen verfügen auch über einen Flackereffekt.