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Die Katzenpfote ist ein Multifunktionswerkzeug

Die Katze gebraucht sie für den Wärmeausgleich, zum Greifen und Zuschlagen und für die Körperpflege

 

Die Katzenpfote besteht aus 27 Knochen. An der Vorderpfote befinden sich vier lange Zehen, ein kurzer, verkümmerter Daumen und fünf Ballen.Die Hinterpfote besteht aus vier großen Zehen und vier Ballen. 

Das Fußgelenk wird durch sieben Vorderfußwurzelknochen gebildet, die sehr beweglich sind. Fünf Mittelfußknochen und fünf Zehenknochen mit je einer Kralle am Ende schließen sich an.

Katzenpfoten dienen nicht nur der Fortbewegung.

Sie sind für den Wärmeausgleich zuständig und werden auch zum Greifen, Zuschlagen und zur Körperpflege genutzt. Nähert sich ein Beutetier, kann die Katze die Vibrationen durch die Rezeptoren in den Sohlenballen spüren.

Katzen sind Zehengänger

Sie setzten beim Laufen nur die Zehen auf. Die äußerste Schicht der Pfotenballen ist verhornt und schützt die Katze vor Verletzungen. Die unter den Ballen liegenden Fettpolster wirken wie Stoßdämpfer. Die Zwischenzehenräume sind durch Haare geschützt.

So fahren Katzen ihre Krallen aus

Elastische Bänder halten die Krallen in den Krallenscheiden fest. Bei einem Angriff wird das letzte Zehenglied durch Sehnen nach unten gezogen, die Krallen werden ausgefahren.

Durch Kratzen hält die Katze das Ende der Krallen spitz und scharf. Ist die äußerste Hornschicht (Krallenhülse) abgenutzt, wird sie abgestreift.