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Katzen brauchen Katzengras

Unter Katzengras versteht man verschiedene Pflanzen (Gräser), die in Blumentöpfen oder Schalen gezüchtet werden, um von Wohnungskatzen gefressen zu werden. Meist wird Zyperngras verwendet.

 

Wohnungskatzen ist es nicht möglich, freiwachsendes Gras zu fressen. Bietet man ihnen keine Alternative, beginnen sie, Zimmerpflanzen anzuknabbern. Durch Verschlucken grober Pflanzenteile wird Erbrechen ausgelöst. Unerwünschter Mageninhalt wie zum Beispiel Haarballen werden herausgewürgt.

Gras enthält außerdem hochwertige Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, die der besseren Versorgung mit Nährstoffen dienen.

Wie Haarballen entstehen  

Durch Putzen des Fells verschluckt die Katze Haare. Kleine Haarmengen werden mit dem Kot ausgeschieden. Größere Mengen bilden im Magen unverdauliche Haarballen, die erbrochen werden.

Sind die Knäuel zu groß und können nicht mehr herausgewürgt werden, wird die Magenschleimhaut gereizt. Dann entsteht eine Gastritis (Entzündung des Magens).

Gleiten die Haarballen in den Darm weiter, kann ein Darmverschluss die Folge sein. Die Bildung von Haarballen kann durch wenig Bewegung, Übergewicht und eine langsamere Verdauung gefördert werden.

Alternativen zu Katzengras

Grasbits: Katzensnacks mit einem hohen Gehalt an getrocknetem Gras in Tablettenform

Malzpaste: enthält Malz, hochwertige Öle und Ballaststoffe. Sie fördert eine natürliche Verdauung und die Ausscheidung verschluckter Haare über den Darm.