Mangos

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Ein Leckerbissen, wenn man es richtig macht

Als Allesfresser ist der Hund auch exotischen Früchten nicht abgeneigt. Und Mangos stehen da wegen des süßen Geschmacks ganz oben auf seiner Liste

 

Der Mangobaum, ein Sumachgewächs, trägt bis zu 300 Jahre lang eiförmige Steinfrüchte mit einer harten, ledrigen Schale und weichem, faserigem Fruchtfleisch.

In Rinde und Blättern des Baumes fließt Milchsaft, der Urushiole enthält. Diese Hautreizungen verursachenden Stoffe sind in geringer Menge auch in der Schale enthalten. Mangos können als Heilpflanze, oder Obst verwendet werden. Aus den Samen wird Pflanzenfett erzeugt, das ähnliche Eigenschaften wie Kakaobutter aufweist.

Inhaltsstoffe

Mit 80 Prozent ist der Hauptbestandteil von Mangos Wasser, an zweiter Stelle liegt Zucker. Trotz des hohen Zuckergehalts sind Mangos gesund, da sie auch große Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen enthalten. Blüten und Rinde des Mangobaums weisen viele Gerbstoffe, unter anderem Mangiferin, auf.

Wie unterstützen Mangos die Gesundheit

Mangos sind säurearm, die Früchte sind auch für Hunde mit einem empfindlichen Magen gut verträglich. Die Ballaststoffe regulieren die Verdauung und regen die Darmbewegungen an. Vitamin A greift in die Blutgerinnung ein, unterstützt die Zellteilung der Hautzellen und fördert den Fellwechsel. Die Funktion der Sehzellen und der Netzhaut werden unterstützt. Kalium wirkt entwässernd, fördert die Nierenfunktion und die Ausscheidung von Stoffwechselnebenprodukten. Der Herzmuskel wird gestärkt.

Magnesium aktiviert den Zellstoffwechsel und unterstützt die Arbeit von Gehirn und Nerven. Kalzium wird für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen benötigt. Mangiferin verringert Entzündungen und wirkt schmerzstillend. In gemahlener Form kann die Substanz zur Stärkung der Magenschleimhaut verwendet werden.

Die Gerbstoffe der Blüten bekämpfen, als Tee verabreicht, Blasenentzündungen. Äußerlich können sie als Bad bei chronischen Hautekzemen eingesetzt werden.

Können Mangos auch schaden

Mangos sollen immer gründlich gewaschen und geschält werden, damit Reste von Spritzmitteln und Milchsaft auf der Schale restlos entfernt werden. Kommt ihr Hund mit Milchsaft in Kontakt, entstehen Schleimhautverätzungen.

Ist ihr Hund auf Cashewnüsse allergisch, sollte er keine Mangos fressen, da eine Kreuzallergie besteht.

Entfernen sie den Kern sorgfältig, in ihm sind Stoffe enthalten, die den Herzmuskel schädigen und Herzversagen verursachen. Wird der Kern als ganzes verschluckt, kann er vom Magen in den Darm wandern und einen Darmverschluss auslösen. Werden Teile des zerbissenen Kerns gefressen, atmet ihr Hund schwer, er wirkt müde, die Schleimhäute sind bläulich verfärbt. Lassen sie ihren Hund in diesem Fall unbedingt von einem Tierarzt behandeln.

Mangos dürfen nicht gemeinsam mit Milchprodukten gefüttert werden, da die Kombination dieser Nahrungsmittel Magenprobleme, wie Übelkeit und Erbrechen auslöst.

Zusammenfassung

Hunde lieben den süßen Geschmack von Mangos. Der enthaltene Zucker kann nach Gewichtsverlusten als zusätzlicher Energielieferant eingesetzt werden. Mangos verwandeln auch Diätfutter und Schonkost in schmackhafte Nahrung. Achten sie darauf, Kern und Schale sorgfältig zu entfernen