Birnen

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Ein Highlight im Spätsommer

Saftige, süße, gelb-rote Früchte, die einen unwiderstehlichen Duft verströmen. Für Hunde sind reife Birnen im Spätsommer ein absolutes Highlight.

Birnen gehören zum Kernobst. Es sind bis zu fünftausend Birnensorten,Mostbirnen, Saftbirnen, Tafelbirnen, Wirtschaftsbirnen, bekannt, deren Geschmackspalette von säuerlich bis süß reicht. Die Früchte reifen von innen nach außen, die Schale bleibt auch bei weichem Fruchtfleisch noch hart und stabil.

Inhaltsstoffe

Birnen enthalten wichtige Ballaststoffe, Vitamin A, B, C und Folsäure, sowie Kalzium, Kalium und Magnesium. Die meisten Vitamine befinden sich direkt unter der Schale, daher sollte diese bei Bio-Birnen mit gefüttert werden.

Durch den geringen Gehalt an Fruchtsäure sind Birnen auch für Hunde mit empfindlichem Magen und Darm gut verträglich. Der Fruchtzucker kann schnell vom Körper aufgenommen werden und gilt als wichtiger Energielieferant.

Ballaststoffe und Gerbstoffe fördern die Verdauung und unterstützen die Bewegungen des Darms. Das Fruchtfleisch wirkt durch schleimbildende Substanzen beruhigend auf die Magenschleimhaut.

Birnen enthalten vor allem basische Inhaltsstoffe, sie wirken ausgleichend auf den Säure-Basenhaushalt und beugen der Bildung von Tumoren vor.

Kalium unterstützt die Herz- und Nierenfunktion, Harnsäure wird schneller ausgeschieden, akuteGelenkentzündungen heilen besser.

Kieselsäure und Phosphorsäure regen die Tätigkeit von Gehirn und Nerven an, Folsäure fördert die Bildung von Serotonin.

Bei Erkältungen wird die Abwehr der Schleimhäute von Nase und Nebenhöhlen gestärkt, die Sekretbildung wird verringert.

Wie sollen Birnen verfüttert werden

Birnen können in getrockneter Form als Chips, oder frisch in überreifem Zustand gefüttert werden. Getrocknete Birnen enthalten mehr Ballaststoffe als frische Birnen, das Sättigungsgefühl tritt schneller ein.

Damit ihr Vierbeiner die pflanzliche Zellulose der Zellwände besser verwerten kann, sollten Birnen in kleine Stückegeschnitten oder püriert unter das Futter gemischt werden.

Können Birnen schädlich sein

Birnen sind Steinfrüchte, in ihren Kernen ist giftige Blausäure enthalten. Werden die Kerne zerkaut, verhindern die freigesetzten Cyanverbindungen die Sauerstoffaufnahme in den Organen. Der Hund zeigt Probleme bei der Atmung.

Schlingt der Hund größere Stücke hinunter, können diese in der Speiseröhre stecken bleiben und Entzündungen verursachen. Die Samen können bei gierigem Fressen in die Luftröhre gelangen und Entzündungen der Schleimhaut hervorrufen. Können die Fremdkörper nicht wieder ausgehustet werden, müssen sie mit einem Endoskop unter Narkose entfernt werden.

Zusammenfassung

Birnen sind gesund und stellen eine Bereicherung für den Speiseplan ihres Hundes dar. Achten sie darauf, die Kerne sorgfältig zu entfernen und nur überreife Früchte zu füttern.