KräuterWissen: Mistelsalbe für chronische Entzündungen der Haut [11|21]

(c) Photo: alain aubry auf Pixabay

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KräuterWissen, Heilpflanzen, Mistel, Rezeptur, Salbe, chronische Hautentzündungen - News [18|11|21]

  • Die Mistlsalbe darf nur äußerlich auf der Haut angewendet werden.
  • Die Salbe wird bei Hunden eingesetzt
  • ACHTUNG: Bei Katzen darf die Mistelsalbe NICHT angewendet werden.
  • VORSICHT: Da die Mistel auch giftige Inhaltsstoffe enthält, darf die Heilpflanze NIE ohne Rücksprache mit einer Tierärzt*in innerlich als Tee angewendet werden.

Rezept für Mistelsalbe:

1. Zutaten:

  • 80 ml Olivenöl ungefiltert, kalt gepresst
  • 10 g weißes oder gelbes Bienenwachs (am besten vom Imker, sollte keine Schadstoffe enthalten)
  • 25 g Harz von Nadelbäumen (Lärche oder Fichte)
  • 40 Beeren (weiß, im späten Herbst oder Winter sammeln), frisch verwenden 
  • 40 Mistelblätter

2. Zubereitung:

  1. Das Olivenöl mit den Mistelblättern im Wasserbad 40 Minuten lang leicht erwärmen (nicht kochen).
  2. Die Beeren mit einem Stößel zerquetschen und gemeinsam mit dem Harz zu dem Olivenöl geben. 
  3. Umrühren, bis das Harz vollständig geschmolzen ist. 30 Minuten lang auf niedrigster Stufe ziehen lassen.
  4. ACHTUNG: Damit die Inhaltsstoffe nicht zerstört werden, nicht kochen!
  5. Die Mischung durch ein Sieb gießen und die festen Bestandteile entfernen.
  6. Den flüssigen Anteil gemeinsam mit dem Bienenwachs im Wasserbad erwärmen.
  7. Immer wieder umrühren, damit eine homogene Mischung entsteht.
  8. TIPP: Salbentiegel vor der Zubereitung reinigen und desinfizieren.
  9. Die Flüssigkeit in die Tiegel gießen und erstarren lassen.
  10. Im Kühlschrank aufbewahren.

3. Anwendung:

Die Salbe sollte immer 20 – 30 Minuten vor der Anwendung aus dem Kühlschrank genommen werden, damit sie leichter aufgetragen werden kann. Anwendung: 2 x täglich  bei chronisch entzündeten Hautstellen oder nicht mehr akuten Verbrennungen.
Die Salbe sollte nicht bei Katzen angewendet werden.


*) Der Nachdruck oder die Vervielfältigung des Rezeptes sowie der damit verbundenenen Informationen ist nur mit schriftlicher Genehmigung von TA Dr. Andrea Triebl, fachliche Leitung petdoctors, erlaubt.

Die Behandlung mit natürlichen, selbst hergestellten pflanzlichen Mitteln ersetzt auf keinen Fall den Besuch bei einer Tierärzt*in. Vor der Anwendung sollte immer Rücksprache mit der Tierärzt*in gehalten werden.

Bei den Rezepten handelt es sich um Empfehlungen von petdoctors und TA Dr. Andrea Triebl. Die Anwendung erfolgt immer auf eigene Verantwortung und Gefahr.