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Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

Eine Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem Schichtaufnahmen angefertigt werden. Alle Gewebe sind gut erkennbar.

 

Wie MRT funktioniert:

MRT nutzt den hohen Wassergehalt des Körpers. Wasseratome befinden sich normalerweise in einem ungeordneten Zustand. Befinden sie sich in einem Magnetfeld, richten sich alle Wasseratome in eine Richtung aus. Sobald das Magnetfeld abgeschaltet wird, kehren die Wasseratome in den ungeordneten Zustand zurück und senden ein Signal aus. Das aufgefangene Signal wird in ein Bild umgerechnet, dreidimensionale Schichtansichten des Gewebes können zusammengesetzt werden.

Wie wird eine MRT durchgeführt?

Ihr Tier erhält eine Narkose, die ungefähr 30 – 40 Minuten andauert. Das schlafende Tier wird in Rückenlage auf dem Tisch gelagert und in die Röhre gefahren. Die einzelnen Bilder werden nach der Untersuchung am Computer zusammengesetzt und beurteilt.

Wie kontrastreich ein Bild dargestellt ist, hängt von der Stärke des Magnetfeldes und der Dauer und Stärke der Magnetimpulse ab. Gewebeteile können so gut voneinander abgegrenzt werden.


Wann und warum wird ein MRT angefertigt?

Weichteile, Bänder, Sehnen, Knochen und Muskeln können gut abgebildet werden. Da der Knochen keine Barriere darstellt, ist es auch möglich, das Gehirn und das Knochenmark darzustellen. Bandscheibenvorfälle, Knorpelschäden, Tumore und Verletzungen von Wirbelsäule und Bändern können diagnostiziert werden.


Wie Ihr Tier auf die Untersuchung vorbereitet wird:

Ihr Tier muss während der Untersuchung bewegungslos liegen. Deshalb wird es in Narkose gelegt. Vor der Sedierung muss der Gesundheitszustand ihres Tieres überprüft werden. Eine Blutuntersuchung zur Prüfung der Organfunktion und ein Herzultraschall sind erforderlich.

Ihr Tier muss nüchtern sein und darf keine Gegenstände aus Metall bei sich haben. Wurden bei früheren Knochenoperationen Platten oder Schrauben eingesetzt, teilen sie dies bitte vor der Untersuchung mit. Metallgegenstände erzeugen Artefakte, das Bild kann nicht beurteilt werden.


Risiken einer MRT

Metallische Implantate oder Mikrochips können sich durch das Magnetfeld verlagern.

Es besteht ein Narkoserisiko, das durch entsprechende Voruntersuchungen minimiert werden kann.

Das Kontrastmittel kann allergische Reaktionen auslösen.

 

Ihr Tier wird nicht durch Strahlung belastet, Klopfgeräusche oder die enge Röhre werden wegen des Schlafzustandes nicht wahrgenommen.