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Selbstführende Seehunde in der Seestadt Aspern

Seehund-Öffis oder Seal-Sharing-Modell

 

PetDoc-Leaks exclusiv: Das Wiener Rathaus will Seehundinteressenten selbstführende Seehunde zu Trainingszwecken zur Verfügung stellen. Ob Seehund-Öffis oder Seal-Sharing-Seehunde eingesetzt werden ist noch offen.
 
Seit wenigen Tagen stehen den Wienerinnen und Wienern  in der Seestadt Aspern selbstfahrende Autobusse zur Verfügung. Dabei handelt es sich, so erfährt PetDoc-Leaks aus streng vertraulichen Unterlagen, keineswegs wie in den Medien berichtet um ein Pilotprojekt für den autonomen Nahverkehr, sondern um eine Versuchsreihe für den selbstführenden Seehund.
 
Der Hintergrund: Die für den Tierschutz zuständige Wiener Stadträtin Ulli Sima will gefährliche Kampfhunde durch friedliche Seehunde ersetzen. Damit soll Wien zuerst sicherer und längerfristig zur hundefreundlichsten Stadt Europas werden.
 
Dafür vermitteln die Tierfreunde des Wiener Rathauses Seehunde aus der Nordsee an interessierte Bürgerinnen und Bürger in Wien. Besonders bewundernswert: Alles ist durchdacht und nicht das kleinste Detail wird dem Zufall überlassen. Deshalb ist das Projekt „selbstführender Seehund“ entstanden,  das Interessenten die Möglichkeit gibt, den Umgang mit den Seehunden vorweg zu üben. Entlang den Ufern in der Seestadt Aspern soll eine Seehunde-Linie eingerichtet werden, wo speziell geschulte Seehunde künftigen Seehund-Besitzern das richtige Gassigehen lehren.
 
Laut Informationen des Aufdeckernetzwerkes PetDoc-Leaks stehen zwei Modelle zur Auswahl. Das eine sind öffentliche Seehunde, die an den Seehund-Haltestellen warten und an einer der nächsten Stationen wieder abgegeben werden können. Das andere ist ein Seal-Sharing-Modell, dessen Details bisher allerdings noch nicht zu erfahren waren.
 
Ob entlang der Seehundstrecke Leckerli-Automaten aufgestellt werden, hängt davon ab, ob ein Sponsor dafür gefunden werden kann. Sima soll jedenfalls einen Mitarbeiter ihres Büros beauftragt haben, mit der Firma Kelly diesbezüglich Kontakt aufzunehmen. Die Gespräche laufen als „Operation Goldfischli“ unter strenger Geheimhaltung.