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Meerkatzen, Flusspferde und Wasserbüffel

Wien setzt auf Diversität: Ozeanien in der Seestadt Aspern

 

In den Gewässern der Seestadt Aspern sollen sich künftig nicht nur Seehunde, sondern auch Meerkatzen, Flusspferde und  Wasserbüffel tummeln, erfährt das Aufdeckernetzwerk PetDoc-Leaks exclusiv.


 
Die für Stadtwerke und Umwelt zuständige Stadträtin Ulli Sima ist entschlossen, das Projekt „Seehund statt Kampfhund“ stark auszuweiten. Sima reagiert damit auf das politische Engagement von Philippa Strache, Ehefrau von Ex-Parteichef und Ex-Vizekanzler HC Strache, das eine direkte Konkurrenz in Simas wichtigster Kernkompetenz bedeutet, dem Tierschutz.
 
Philippa Strache hat sich schon beim Thema Listenhund mit Sima angelegt und den Zorn der Stadträtin erregt. Diesmal will Sima allerdings umfassend nicht nur zurückschlagen, sondern offensiv vorbeugen. Als ersten  Schritt lässt die Stadträtin dem Vernehmen nach die Abschaffung der Rasselisten prüfen.  Auch Halter von Dackeln oder Chihuahuas sollen sich in die Liste der Seehund-Interessenten eintragen lassen können, wenn sie im Gegenzug ihren Liebling im Tierquartier abgeben. „So zeigt man sein Herz für Tier und Mensch“ sagte Sima laut einem PetDoc-Leaks vorliegenden streng vertraulichen Protokoll und fügte an: „Die Philippa soll mit ihren Listenhunden HC (honoris causa) glücklich werden. Wir setzen auf Diversität. Wir bauen Ozeanien.“
 
Damit spricht Sima offensichtlich die Ausweitung des Seehund-Projekts auf Halter von Katzen, Pferden und Kühen an, denen Meerkatzen, Flusspferde und Wasserbüffel als Alternativen angeboten werden sollen.  Sima: „In der Seestadt sollen sich alle wohlfühlen, denen das Wasser bis zum Hals steht.“ Derzeit wird noch geprüft, ob es auch für den Drahtesel und dessen Fahrer ein Pendant am oder im Wasser gibt. Vorschläge aus der Bevölkerung bitte an post@ggu.wien.gv.at.